Spuren hinterlassen - Zukunft mitgestalten

Den wenigsten unter uns fällt es leicht, über den eigenen Tod und damit über sein Testament nachzudenken. Für die Zeit nach seinem Tod vorzusorgen, bedeutet aber auch die Gewissheit zu haben, etwas Bleibendes zu hinterlassen – etwas, das einem ganz besonders am Herzen liegt.

Mit einem Testament sorgen Sie vor: für Menschen, die Ihnen nahe stehen und/oder für Menschen, die von sozialer Not betroffen sind.

Mit einem Vermächtnis zugunsten unserer Organisation schenken Sie über Ihren Tod hinaus den von uns begleiteten Menschen ein Leben in Würde und damit Hoffnung und Lebensfreude.
Sie setzen damit ein Zeichen praktischer Nächstenliebe und schaffen einen Ausgangspunkt für Neues!

Leitung Kommunikation & PR

Mag.a Andrea Obermühlner

Telefon: 07235 63 251 125
Mobil: 0664 88 97 19 57
a.obermuehlner@diakoniewerk.at

Termine
Fragen an den Notar
Initiative Vergissmeinnicht
Infomaterial

Termine

Titel: Neues Erbrecht und Vererben für den guten Zweck
Datum: 16.11.2016
Uhrzeit: 18 Uhr

Mit 1. Jänner 2017 tritt die erste große Erbrechtsreform seit 200 Jahren in Österreich in Kraft. „Was ist neu?“, „Welche Folgen hat die Novelle für mich?“ und „Entspricht mein Testament wirklich meinem letzten Willen?“ – Diesen Fragen stehen nun viele Menschen gegenüber. Vielleicht auch Sie?

Das Diakoniewerk informiert gemeinsam mit „Vergissmeinnicht.at“, der Initiative für das gute Testament, zu den Themen Erbrecht, Testament und Vermachen für den guten Zweck. Wenn auch Sie mehr zu diesen Themen wissen möchten, laden wir Sie herzlich zur Informationsveranstaltung „Spuren hinterlassen. Vortrag zu Erbrecht und Patientenverfügung“ ein:


Veranstaltungsort
Diakoniewerk Salzburg
Guggenbichlerstraße 20
5026 Salzburg-Aigen

Anmeldung
per E-Mail: office@diakoniewerk.at
per Telefon: 07235 632 51 138

Fragen an den Notar

Warum empfiehlt es sich, ein Testament zu machen?

Mit einem Testament schaffen Sie Klarheit und Ordnung weit über das eigene Leben hinaus. Sie sorgen dafür, dass alles in Ihrem Sinne geregelt wird. Schließlich können Sie in Ihrem Testament selbst bestimmen, was mit dem eigenen Nachlass einmal geschehen soll und Ihre Liebsten auf die beste Art und Weise absichern.

Ohne Testament tritt die gesetzliche Erbfolge, aufgrund derer die nächsten Verwandten, Ehepartner bzw. eingetragene Partner zu Erben berufen werden, ein.

Welche Arten von Testament gibt es?

Das eigenhändige Testament wird vom Erblasser selbstständig handschriftlich verfasst. Hier sind keine Zeugen notwendig. Das sogenannte fremdhändige Testament kann von einer anderen Person mittels Computer verfasst werden. Der Erblasser und drei Zeugen müssen unterschreiben.

Die Zeugen müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Sie dürfen weder im Testament bedacht worden noch mit dem Erblasser verwandt oder verschwägert sein und müssen mit Namen, Geburtsdatum und dem Zusatz „ als ersuchter Testamentszeuge“ unterzeichnen. Das öffentliche Testament wird bei einem Notar oder bei Gericht gemacht.

Was muss ich beim Verfassen eines Testaments beachten?

Grundsätzlich sollte man sich bei einem Experten informieren, denn die Tücke steckt im Detail. So müssen z.B. beim fremdhändigen Testament die Zeugen zu ihrer Unterschrift „als ersuchter Testamentszeuge“ dazuschreiben, sonst gilt das Testament formal nicht.

Beim eigenhändigen Testament darf man keinesfalls die Unterschrift vergessen. Außerdem sollte man Ersatzerben bestimmen für den Fall, dass die vorgesehenen Erben früher sterben als man selbst etc.

Kann ich mein Vermögen auch meiner Nachbarin vermachen?

Grundsätzlich können Sie im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben völlig frei bestimmen, was mit Ihrem Vermögen nach Ihrem Tod geschehen soll.

Unabhängig vom Willen des Erblassers besteht für Ehepartner und Kinder ein gesetzlicher Mindestanspruch – sogenannter Pflichtteil – auf einen Teil des Erbes. Die Höhe des Pflichtteils bestimmt das gesetzliche Erbrecht.

Wo soll ich mein Testament aufbewahren?

Grundsätzlich kann ein Testament an jedem Ort aufbewahrt werden.

Empfehlenswert ist die Errichtung eines Originals, das bei einem Notar, einem Rechtsanwalt oder bei Gericht verwahrt oder im Zentralen Testamentsregister registriert wird.

Wie kann ich in meinen Nachlass eine gemeinnützige Organisation bedenken?

Das Vermächtnis, auch Legat genannt, ist eine bliebte Form, Freunde oder eine gemeinnützige Organisation zu bedenken, nachdem man die Familie und nahestehende Personen versorgt hat.

Mit dem Vermächtnis vermacht der Erblasser nur einen gewissen Vermögenswert (z.B.: ein Sparbuch, ein bestimmter Geldbetrag, ein Schmuckstück, ein Auto, etc).
Wichtig ist, dass der Name der Organisation korrekt geschrieben und eine eindeutige Zuordnung möglich ist.

Was passiert, wenn ich keine Erben und kein Testament habe?

Sind gar keine, auch keine entfernten gesetzlichen Verwandten vorhanden, fällt das Vermögen an den Staat.

Kann ich meinen letzten Willen eigentlich widerrufen, wenn ich meine Meinung ändere?

Ja, ein Testament kann man jederzeit ändern oder widerrufen.

Initiative Vergissmeinnicht

logovergissmeinnicht

Das Diakoniewerk ist Partner der Initiative für das gute Testament – Vergissmeinnicht. Diese Initiative vereint derzeit 70 österreichische gemeinnützige Organisationen, die mit ihrem täglichen Einsatz in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Pflege, Menschenrechte, Entwicklungszusammenarbeit, Tierschutz und Umweltschutz, Kunst und Kultur, sowie Wissenschaft und Bildung zum Gemeinwohl beitragen.

Der gemeinsame Träger der Initiative, der Fundraising Verband Austria, will mit Vergissmeinnicht die österreichische Öffentlichkeit darüber informieren, wie man in einem Testament auch gemeinnützige Organisationen bedenken kann. Gemeinsam soll das öffentliche Bewusstsein von Österreicherinnen und Österreichern über die Möglichkeit des gemeinnützigen Vermachens gestärkt werde.

Alljährlich wird weltweit am 13. September der „International Legacy Day“ begangen. In Österreich laden gemeinnützige Organisationen eine ganze Woche lang zu Informationsabenden mit Beteiligung von Notar/innen bzw. Rechtsanwälten. Diese Woche des guten Testaments bietet die beste Möglichkeit, sich rechtlich bei Experten zu informieren, Organisationsvertreter persönlich kennen zu lernen – und sich ein eigenes Bild zu machen!

Auch das Diakoniewerk nutzt diese Woche, um seine Spenderinnen und Spender zu diesem Thema umfangreich zu informieren.
Erfahren Sie mehr unter www.vergissmeinnicht.at

Infomaterial

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per E-Mail office@diakoniewerk.at

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